Definition
Warenbestand und Inventur
Erfassung der vorhandenen Ware zu einem Stichtag, die Grundlage für Bestandswerte, Abschreibungen und Nachbestellungen ist.
Der Warenbestand ist der Wert der Ware, die zu einem bestimmten Zeitpunkt im Betrieb vorhanden ist. Die Inventur erfasst ihn körperlich oder über Verfahren, die Buchbestand und Istbestand abgleichen. Differenzen zeigen Schwund, Fehlbuchungen oder Erfassungsfehler.
Für den Vertrieb ist der Bestand ein Steuerungsinstrument. Zu viel Bestand bindet Kapital und Fläche, zu wenig führt zu verlorenem Umsatz. Wer den Bestand regelmäßig prüft, erkennt Ladenhüter früh und kann Abverkauf oder Umlagerung einplanen. Die Bewertung des Bestands folgt festen Regeln, die im Rechnungswesen des Betriebs festgelegt sind. Gerade bei Saisonware hilft eine regelmäßige Prüfung, damit Abschreibungen nicht überraschen.
Siehe auch
- WarenwirtschaftssystemSoftwaregestützte Erfassung von Einkauf, Bestand, Verkauf und Warenbewegungen, die Auswertungen für die Vertriebssteuerung liefert.
- BestandsführungPlanung und Kontrolle der Warenmenge im Betrieb, mit Nachbestellung, Mindestbeständen und regelmäßiger Sortimentspflege.
- AbverkaufGezielter Verkauf von Ware, die nicht mehr nachbestellt oder zeitnah verkauft werden soll, um Fläche und Kapital freizumachen.