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Fachwirt Vertrieb
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Definition

Rohertrag

Differenz zwischen Verkaufserlös und Einstandspreis der Ware, die zeigt, was vom Umsatz für Kosten und Gewinn übrig bleibt.

Der Rohertrag ist die Differenz aus Verkaufserlös und Einstandspreis der Ware. Er zeigt, wie viel Spanne ein Artikel oder eine Warengruppe erwirtschaftet. Erst wenn Personal-, Miet- und sonstige Kosten abgezogen werden, entsteht der Gewinn.

Im Vertrieb ist der Rohertrag besonders wichtig, weil ein hoher Umsatz allein wenig aussagt. Eine Aktion mit starkem Preisabschlag kann den Umsatz erhöhen und den Rohertrag senken. Deshalb wird er bei Preis- und Sortimentsentscheidungen stets mitgeprüft. Die Kennzahl lässt sich pro Artikel, Warengruppe und Filiale auswerten, was Unterschiede früh sichtbar macht. Eine saubere Erfassung der Einstandspreise ist dafür die Voraussetzung.

Siehe auch

  • Preispolitik im EinzelhandelFestlegung und Anpassung von Verkaufspreisen, Aktionspreisen und Preisauszeichnung unter Berücksichtigung von Marge, Wettbewerb und Wahrnehmung.
  • Kennzahlen im VertriebMessgrößen wie Umsatz, Anzahl der Bons, Warenkorbgröße oder Rohertrag, mit denen die Leistung des Verkaufs sichtbar gemacht wird.
  • SortimentGesamtheit der angebotenen Waren eines Betriebs, deren Breite und Tiefe die Zielgruppe und den Vertrieb prägen.