Direkt zum Inhalt
Fachwirt Vertrieb
Alles im Blick

Definition

Cross-Selling

Ergänzendes Verkaufen passender Artikel zum Hauptkauf, etwa Zubehör oder Pflegeprodukte, das der Kundschaft echten Nutzen bringt.

Cross-Selling bedeutet, zum gewünschten Produkt passende Ergänzungen anzubieten. Typische Beispiele sind Zubehör, Pflegemittel oder Ersatzteile. Der Nutzen entsteht, wenn die Ergänzung das Ergebnis des Kaufs verbessert und nicht nur den Warenkorb vergrößert.

Gute Empfehlungen basieren auf der Bedarfsklärung. Wer nach dem Verwendungszweck fragt, kann Zubehör sinnvoll vorschlagen. Warenpräsentation und Platzierung an der Kasse unterstützen das, dürfen aber nicht aufdringlich werden. Kundinnen und Kunden merken schnell, ob eine Empfehlung ihrem Vorteil dient oder dem Umsatz des Hauses. Zu viele Vorschläge auf einmal wirken schnell lästig, daher genügt meist eine passende Ergänzung. Eine Empfehlung funktioniert am besten, wenn sie kurz begründet wird und die Entscheidung bei der Kundschaft bleibt.

Siehe auch

  • Up-SellingEmpfehlung einer höherwertigen Variante, wenn sie zum Bedarf passt und der Kundschaft spürbar Mehrwert bietet.
  • KundenbedarfsanalyseSystematisches Ermitteln von Wunsch, Anlass und Budget der Kundschaft, bevor ein Produkt empfohlen wird.
  • WarenpräsentationAnordnung und Auszeichnung der Ware im Regal und auf Flächen, die Sichtbarkeit, Vergleichbarkeit und Griffnähe sichert.